Sunday, April 13, 2014

Immer noch beim Kalorien zählen, aber mit Spass

Ich kann an keinem Spiegel vorbei gehen,
ohne mich über meinen Erfolg zu freuen.
11 kg in 16 Wochen!
Das hätte ich nieeee für möglich gehalten.

Das beste daran aber ist,
dass ich mich gesünder ernähre
und mit jedem Tag mehr
in die neue Ernährungsform hineinwachse.

Mein vorrangiges Ziel war ja nicht,
das Übergewicht abzubauen,
sondern mit Hilfe gesunder Ernährung
zu gesunden und besser zu leben.
Ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg.

Klar, ich habe schon öfters
einen richtigen Weg beschritten
und dann doch wieder verlassen.
Wie das Leben halt so spielt...
wir sind alle am Lernen.

Vielleicht bin ich jetzt in einem Alter,
wo Beständigkeit mehr Gewicht hat
als Ablenkbarkeit? Mal sehen...
Inspiration, Information und Reflektion
mögen mir dabei helfen.

Hier - vor allem für mich zur Erinnerung -
die Dinge, die ich bisher herausgefunden habe:

  1. Kleine Schritte, nicht zu schnell. 
    Ich bin schnell überfordert.
    Überforderung bedeutet Energieverlust und Frust.
    Ich habe stets nur ein Element entweder
    reduziert oder durch etwas Besseres ersetzt.
    Es ist leichter jeweils nur eine Kleinigkeit zu ändern
    und mit dem nächsten Schritt zu warten,
    bis der erste "sitzt".
  2. Was Neues, Gutes herein nehmen.
    Da hilft vor allem Inspiration.
    Die hole ich mir von anderen Blogs und Websites.
    Was sich gut anfühlt und in meinen Plan passt, wird ausprobiert.
    Aber... siehe Punkt 1..... langsam.
  3. Ich brauche Kontrolle über mich.
    Und zwar Eigenkontrolle, keine Fremdkontrolle.
    Einerseits die klare Sprache der Zahlen,
    wie Kalorienzählen (ich will ja DOCH abnehmen, ich gesteh's)
    und Nährwertanalysen (immer zu wenig Eiweiß, ich weiß).
    Andererseits mein Körpergefühl.
    Wie fühle ich mich, wie geht's meinem Bauch,
    meinen Gelenken, meiner Verdauung?
    Das sind klare, eindeutige Botschaften,
    die keinen Übersetzer brauchen.
    Ich möchte niemandem die Verantwortung
    über meinen Körper in die Hände legen,
    so lange ich noch einigermaßen denken
    und kritisch genug googeln kann.
  4. Hände weg von der Brotdose!
    Tja, hätte ich auch nicht gedacht,
    dass das sooo wichtig ist.
    Mein allerliebste Angewohnheit,
     mal schnell eine Schnitte Brot,
    ... das ist passé. Fürchterlich? Nein...
    der Körper kann umlernen, und dann geht es ganz einfach.
    Stichwort: mehr Eiweiß, weniger leicht verfügbare Kohlehydrate.
    Und: Schluss mit alten Programmierungen,
    die aus der Nachkriegszeit stammen,
    als Brot billig und der Brotbelag teuer waren.
  5. Erstmal das Wichtige essen.
    Das Foodplaner Tool hat mir geholfen,
    die Konsequenzen meiner Ernährung zu entschlüsseln,
    bessere Lösungen zu finden
    und mich täglich zu kontrollieren.
    (Noch brauche ich das.)
    Smoothies erfüllen auf perfekte Weise alle Vorgaben,
    jetzt verstehe ich die Hype um grüne Smoothies
     - und bin voll dabei.
    Mittlerweile vermisse ich meinen Vormittagssmoothie,
    wenn ich mal nicht dazukomme,
    mir dieses Vergnügen zu gönnen.
    Nach einem Smoothie bin ich für die nächsten Stunden gesättigt.
    Und das mit maximal 280 Kcal, für zwei große Gläser.
    Das beste daran ist: der Körper gewöhnt sich nicht nur daran,
    er verlangt sogar danach.

    Damit auch die Zähne etwas zum Knabbern haben,
    mag ich auf meinen kleinen Superfoodteller nicht verzichten.
    Ich habe die immer größer werdende Handvoll Ernüsse
    (wer kennt sie nicht, diese TV-Laster)
    gegen ein Schälchen mit 4 Mandeln, 6 Aprikosenkernen,
    einigen Gojibeeren und Kokosflocken eingetauscht.
    Und somit werden andere Dinge unwichtig, wie z.B. Grissini, Marzipan...
  6. Nichts gegen das eigene Gefühl tun.
    Unsere Intuition ist ein wertvolles Geschenk,
    gute und dauerhafte Erfolge sind möglich,
    wenn Körper, Seele und Geist im Einklang sind.
    Nur dann. Und wer kann sagen, wann das der Fall ist?
    Nur wir selbst. Wir fühlen es im Magen oder Bauch.
  7. Achtsamkeit ist der Schlüssel.
    Dieser Satz könnte auch am Anfang stehen,
    denn mit Achtsamkeit fängt es an
    und das Geschenk ist noch mehr Achtsamkeit.
    So wird Nahrung zu Kraft und Licht.


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