Sunday, February 23, 2014

Es begann mit Kalorien-Zählen.

Der ewige Kampf mit der Waage.
Das sich wiederholende Auf und Ab.
Unsicherheit, ob ich zu viel/zu wenig oder genug
Vitamine, Mineralstoffe und was noch alles zu mir nehme.
Irgendwo etwas über online Diäthelfer aufgeschnappt.
Gegoogelt - gefunden: www.Foodplaner.de

Was so unspektakulär begann, hat sich für mich zum Hit gemausert.
An sich verspielt, liebe ich Computer und Statistiken.
Da ist dieses smarte Programm gerade das richtige,
um Spieltrieb (hält mich vom Essen ab) und Kontrollverlangen zu vereinen.

Nach kurzer Einarbeitungsphase (gar keine Zeit zum Essen)
purzelten die Erkenntnisse (was, ein so kleines Stück Brot sooo viele Kalorien?)
und Taten folgten (ok, dann eben nur halb so viel Brot).

Die vielen Tipps, die ich schon vorher gehört, gelesen und negiert habe,
erwiesen sich nun als Wahrheiten, aber halb so schlimm.
Ich habe nichts gestrichen, sondern Neues hinzugefügt.
Bis zu viel von allem da war -
da ist das Alte wie selbstverständlich über den Tellerand gerutscht.

Ich verbrachte viel Zeit vorm Computer,
habe mir Wissen über Trends und Diätpläne angelesen,
dazu zahlreiche Kommentare und motivierende Websites.
Dank meines absoluten Unwillens, mich einer Methode einfach anzuvertrauen,
bin ich nach einer Phase der Verwirrung zur persönlichen Erkenntnis gelangt,
dass es sehr sehr viele Ansätze und Möglichkeiten gibt.
Und nichts davon die alleinige Wahrheit ist,
aber die eigene Intuition eine gute Führerin.

Somit bin ich weder 80:10:10, noch Low-Carb
und schon gar nicht fettreduziert und ballaststoffreich.
Ich bin - für mich - dort angekommen, wo meine Mutter selig schon predigte:
Ausgewogenheit, Mäßigkeit. Man lebt nicht um zu essen sondern isst um zu leben.

Trotzdem war der Ausflug in die Diät-Szene sehr informativ und kurzweilig.

Ein kleiner Test über die eigenen Essgewohnheiten
(naja, wir wissen ja, wo der Hase im Pfeffer liegt):
Stern/Ernährungstest

Thorsten Beyer liefert sehr viele und gute Informationen per Video ins Haus,
nun - ich habe ihn nicht zu meinem Coach gemacht,
aber das schmälert nicht seine Qualitäten:
http://schlankes-wissen.com/

Letztlich bin ich auf die isokalorische Diätform gestoßen,
die eigentlich nichts anderes besagt als Ausgewogenheit.
Ungefähr je ein Drittel der Kalorien in Form von
Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett.
Das hört sich für mich rund und gesund an.
Meine Intuition nickt beifällig.

Ach ja, die Kalorien... mir hilft der Foodplaner, die Kontrolle zu bewahren.
Mit Erfolg, denn ich werde mit jeder neuen Woche leichter.

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